Im Logbuch findest du alle Neuigkeiten während unserer
Reisevorbereitung und nach Start der Rallye täglich direkt von der
Strecke! Wenn du Updates per Email zu unseren Planungsarbeiten, den
Modifikationen unseres Autos, Reise-Updates und News aus dem
Dakarnators-Hauptquartier erhalten willst, dann trage dich einfach in
unseren
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Heute war ein besonderer Tag:
Michael's Geburtstag! Und wie sich
das für echte Rallye-Piloten gehört haben wir den besonderen Tag
gebührend mit Sand-Fahren gefeiert! Nach rund 150km Konvoi auf
Asphalt ging es endlich in den weichen Sahara-Sand, und Michael
war selbstverständlich am Steuer!
Doch nach rund 15km steckten schon ein Viertel der Autos im Sand!
Mit vereinten Kräften zogen/schoben/schleppten wir die Autos aus
dem weichen Sand, und weiter ging die lustige Wüstenfahrt!
Plötzlich kam eine Anhöhe, und jeder musste sein Auto mit
besonders bemühtem Vortrieb über die rumpelige Piste treiben. Als
sich dann auch noch die Spuren verengten, und die Steigung stieg,
und auch noch Steine den Weg versperrten, traf es leider den/die
schwächsten: Team Austro-Schweiz übersah einen Stein, und schon
war der Kühler kaputt.
Mechaniker Michael war selbstverständlich der Erste, der im Sand
lag und die Situation klärte. Leider war die Diagnose nicht sehr
positiv: Ein Riss im Kühler, der nur schwer repariert werden
konnte. Ein größeres Fahrzeug schleppte den Ford der
Austro-Schweizer in das nahegelegene Nachtlager, wo weiter fest
repariert wurde. Am nächsten Tag sollte der Kühler dann wieder
dicht sein.
Dicht waren auch bald die Nachtlager-Bewohner, da die
Organisatoren dem Geburtstagskind ein 5-Liter-Fass Bier
überreichten, welches selbstverständlich sofort begutachtet werden
musste. In großer Runde wurde Michael's besonderer Tag hinter
einer großen Dühne begossen, der Mauretanische Nachthimmel mit
Gitarre (atemlos!) besungen, und Geschichten aus fernen Ländern
ausgetauscht.
Der heutige Tag hat nach 15km gleich sehr gut begonnen:
Reifenplatzer :-)
Fahrer Michael ist sofort ausgehüpft, um das Problem fachmännisch
zu beheben. Sogar die Organisatoren blieben kurz stehen und
überzeugten sich von der professionellen Reifenwechslung der
Dakarnators. 100 Kilometer später war Treffpunkt an einer
Tankstelle, wo alle Teams sich zur Einreise nach Mauretanien
versammelt haben. Interessanter Weise hat
Brunhilde sehr viel Benzin auf dieser
Strecke gebraucht, und auch die anderen Teams haben von hohem
Verbrauch berichtet.
Als wir dann endlich an der Grenze waren ging das bürokratische
Prozedere los: Die Ausreise aus Marokko hat rund 40 Minuten
gedauert, war also relativ problemlos. Im Niemandsland zwischen
Marokko und Mauretanien war die rund 5km lange "Straße"
so schlecht, als wie wenn jemand sich bemühen würde, eine
schlechte Straße zu bauen. Vor und nach der Grenze war die Straße
sehr schön, aber dieser Abschnitt hat fast erste Opfer
gefordert.
So sieht ein platter Reifen im Sonnenaufgang aus :)
Es gibt schlechtere Orte zum Reifenwechseln
Michael in Trauer
Unser Konvoi in der endlosen Wüste
Mechaniker am Rande der Straße
Brunhilde lässt den Himmel fallen
Michael ist trotzdem happy
Warten, warten, warten
Die richtige Warterei ging dann aber erst bei der Einreise nach
Mauretanien los: Jeder musste ein 55€-teures Visum erstellen
lassen, sich dafür fotografieren lassen, und Fingerabdrücke
abgeben. Bei rund 5 Minuten pro Person und einer Mannschaftsstärke
von 80 Leuten kann man sich die Wartezeit ungefähr ausrechnen. Die
ersten waren dann aber auch nicht gleich durch und weiter, sondern
alle warteten brav 2km nach der Grenze auf die Ankunft aller
anderen.
Als dann wirklich alle durch waren - die Autos wurden nichtmal
kontrolliert - war es schon dunkel, und wir campten weitere 5km
von der Grenze weg. Auf den ersten 15 Metern abseits der
asphaltierten Straße blieben gleich die ersten 3 Autos stecken!
Ein Vorgeschmack auf den nächsten Tag ;-) Das Steckenbleiben
führten dann auch zu einem allgemeinen großen Chaos, da die Autos
im Dunkeln feststeckten, und dann entschieden wurde, gleich an
dieser Stelle zu campen, wo eigentlich kein Camping-taugliches
Areal war. Jeder blieb also irgendwo stehen und baute sein Zelt
auf, und ging auch gleich (aufgrund der Grenz-Warte-Müdigkeit)
schlafen.
Heute war Ruhetag angesagt: Vorräte auffüllen, Autos reparieren,
entspannen und auf die kommenden Tage in der Wüste vorbereiten.
Nach einem Briefing durch die Organisatoren um 10 Uhr, wo nochmals
alles organisatorische für den kommenden Grenzübergang nach
Mauretanien und die 5-6 Tage in der Wüste geklärt wurde, machten
sich manche Teams auf in die berüchtigte
"Werkstattstraße", wo einige Automechaniker ihr Glück an
den alten Wagen versuchten.
Andere, so wie wir, machten sich zum Wasser- und Benzinkauf: 80l
Wasser und 100l Benzin für die kommenden Tage wurden gekauft, da
man in der Sahara pro Person rund 6l Wasser pro Tag trinken
sollte. Nach erfolgreichem Einkauf genossen wir abermals eine
Tashin zu Mittag, und verschlürften genüsslich einen
Frucht-Cocktail, der offenbar aus 20% frischer Frucht und 80%
reinem Zucker bestand. Als Nachmittagsbeschäftigung -
Brunhilde war ja top fit und es gab
(offiziell) nicht's zu reparieren - fanden wir in der Nähe des
Camping-Platzes einen Quad-Verleih, wo wir sofort eincheckten und
gemeinsam mit den "Ostseeheringen" eine einstündige
Quad-Tour (27€!) buchten. Der Guide war sehr entspannt, und
munterte uns zu übertriebenen Geschwindigkeiten und riskanten
Manövern an, und wir waren begeistert :-) Wir tobten uns auf den
Stränden von Dahkla mit unseren Gefährten aus, sprangen über Stock
und Stein, und nahmen uns ein paar Souvenirs - Schrammen und
Abschürfungen der etwas zu riskanten Manöver - mit nach Hause!
Begeistert von diesem Adrenalin-Schub ging es direkt zurück zum
Camping-Platz und rein in's etwas kühle Meer, um den Staub der
Quad-Tour abzuwaschen.
Laternen sind anscheinend sehr beliebt
Brunhilde steht echt gut da!
Unser Restaurant für den Tag
Ausblick unseres Tisches
Endlich!
Tashin Beuf <3
Die Pistenwiesel mit ihrem Golf III in der Mechanikerstraße
Der Forstinger von Dahkla
Die Mechanikerstraße
Neueste Ersatzteile
Die saubere Werkstätte
Selbstbedienungs-Ersatzteillager
Am Abend hatten dann die "Kirchhainer Wüstenfüchse" noch
ein Zündproblem mit ihrem Golf IV, und Michael fuhr als
"Dolmetscher" bzw. seelischer Beistand mit Ralf in die
Mechanikerstraße in Dahkla, um das Problem zu beheben. 4 Stunden,
4 Zündkerzen und umgerechnet 4 Euro später waren sie wieder zurück
am Camping-Platz, doch hatten sie die leckere Backerbsensuppe
schon verpasst ;-)
Heute morgen genossen wir im "Restaurant" am
"Camping-Platz" (beides so klein wie der Parkplatz im
Dakarnators Headquater bei Fritz) ein leckeres Frühstück genossen,
und wurden auf das naheliegende Naturhighlight hingewiesen: Einem
"Wasserfall". Nur rund 20 Meter neben unserem Auto war
ein rund 4 Meter hoher Wasserfall zu bestaunen, auch wenn er fast
kein Wasser führte. Auch war dort ein Geo-Cache versteckt, aber
den haben wir leider nicht gefunden :-(
Danach die Strecke wie am Tag davor: Ewig gerade aus, kaum Kurven,
und der höchste Berg war 10 Meter hoch. Fast schon ein bisschen
langweilig ;-) An einer Tankstelle dann, ungefähr zur Mittagszeit,
eine böse Überraschung: Beim Wegfahren rutschte die Kupplung von
Brunhilde gehörig, und wir kamen kaum vom
Fleck! Auch das allseitshilfreiche Aus-Ein-Geht funktionierte
nicht, doch wir fuhren trotzdem einfach munter weiter, auch wenn
das Beschleunigen dadurch etwas länger dauerte. Nach rund hundert
Kilometer blieben wir erneut stehen, doch da funktionierte die
Kupplung wieder einwandfrei. Die Vermutung ist, dass das lange
schnell fahren Öl in die Kupplung brachte, und sie dadurch
rutschte.
Unsere Langeweile wurde durch ein paar Geo-Caches, die es entlang
der Route gab, etwas vertrieben. Bei "Captian's
Grab" suchten wir jedoch den Cache wieder vergebens, doch die
Gegend - ein riesen Strand mit Schiffswracks - machte das
vergebliche Suchen wieder wett. Michael wollte sogar etwas nöher
zu den Wracks fahren, doch plötzlich ging nicht's mehr: Wir
waren im Sand steckengeblieben! Ein paar kräftige Schübe und schon
waren wir gottseidank wieder frei.
Am Abend kamen wir in Dahkla, einer großen Stadt im Süden und
unser letzter Aufenthalt vor der Mauretanischen Grenze, in einem
Camp an, wo auch viele andere Teams ihre Zelte aufschlugen.
Spätabends nahmen wir noch gemeinsam mit Robert und Ronald vom
Team "Schwarzwald Buewä" und Hubert mit seinem Toyota
Yaris in die Stadt, und genossen eine herrliche Pizza bzw. Tashin
zum Abendessen.
Zum Frühstück hatten wir heute frisches Gebäck, welches wir am
Vorabend beim Camping-Platz-Werter bestellt hatten. Nach frischem
Brot mit Rudi's Honig und Nutella ging es weiter Richtung
Süden.
Was wir nicht ganz erwartet hatten war der Gegensatz zum Tag
davor: Endlose Ebenen, endlose Geradeaus-Straßen, und
Geschwindigkeiten an der oberen Leistungsgrenze unseres
Rallye-Flitzers. Laut GPS haben wir heute auch die bisherige
Höchstgeschwindigkeit - 131,3 km/h - erreicht! Brave
Brunhilde :-) Auch erreichten wir auf
dieser Strecke endlich wieder das Meer, an dem die Straße für
einige hundert Kilometer entlang führte. Es gab noch ein paar
"Erste Male": Wir sahen die ersten Dünen, die erste
Polizeikontrolel (unten mehr dazu), die ersten Kamele, und das
erste echte Wüstencamp (auch unten mehr).
Auf dem Weg, der schier ewig gerade aus ging, fanden wir noch
erfolgreich einige Geo-Caches, und kamen dann gegen 17 Uhr zur im
Roadbook beschriebenen Abzweigung zum Camping-Platz. An diesem Tag
kamen wir auch das erste Mal zu Polizei-Kontroll-Stationen, wo wir
die mitgebrachten Team-Auskünfte abgeben mussten, da wir nun näher
zur umstrittenen "Grenze" zu Westsahara kamen. Da wir
dadurch sehr gut vorbereitet waren und so quasi alle Informationen
wie Name, Passnummer, etc. schon auf einem Zettel hatten, ging das
Bürokratische sehr flott.
Dieser war rund 8 Kilometer weg von der Straße auf einem Feldweg
anzusteuern, und als wir schon geglaubt hatten falsch abgebogen zu
sein saßen wir plötzlich einige Autos anderer Teams, die ebenso in
diesem Camp eines Belgiers ihre Zelte aufgeschlagen hatten.
Am Ende des Tages waren fast alle Teams der
Rallye in diesem extrem abgelegenen
Camp angelagt, und verbrachten die Nacht in Zelten in der Wüste.
Es gab auch wenige fix aufgestellte Zelte des
Camping-Platz-Betreibers, doch die waren schnell ausgebucht.
Angeschlossen an den kleinen Camping-Platz gab es auch ein
"Restaurant", wo uns Kamel-Tachin serviert wurde - und
die ware echt super spitzen lecker! Mit vollem Bauch fielen wir
heute etwas früher in's "Bett", und ließen uns vom
ansrauschenden Sturm nicht aus dem Schlaf reißen :-)
Heute stand uns eine ganz besondere Etappe bevor: Die Überquerung
des Hohen Atlas mit seinen endlosen Kurven und Serventinen :-)
Nach ein paar Hundert Kilometer Anfahrt ab Marrakech war es dann
endlich soweit: Das große Gebirge lag kurz vor uns, und
Brunhilde war bereit für die große
Herausforderung! Michael startete am Steuer, und für die nächsten
80 Kilometer ging es bergauf, links, rechts, bergauf, rechts,
rechts, bergauf, und das alles im absoluten Rallye-Modus, da wir
ja die Drehzahl für die Befriedingugn unserer immer aktiven
Ölpumpenkontrollüberwachungslampe benötigen. Die Kurven machten
echt Spaß, und unser Auto meisterte die Steigungen perfekt!
In mitten der Berge suchten wir noch einen Geo-Cache (eine alte
Moschee), und flitzen weiter bis zum Tizi-N-Test Pass auf 2100m
Höhe, wo wir in einem kleinen Restaurant das Team
"Austro-Schweiz" trafen und gemeinsam eine kalte
Coca-Cola genossen.
So wie es hoch ging ging es dann auch wieder nach unten, was ein
noch schönerer Anblick war. Wir machten kaum Pausen, und nach
einer Zwischen-Ebene mit gefühlten 50km geradeaus ging es über den
nächsten (etwas kleineren) Pass in endlosen Hügellandschaften auf
perfekten Rallye-Straßen in der öden Mars-Landschaft.
Als wir dann schon rund 8 Stunden im Automobil-Strecken-Himmel
waren kamen wir im Sonnenuntergang an den nächsten Geo-Cache, kurz
vor dem Ziel für den Tag: Die berühmten "Blauen Steine",
die ein französischer Künstler blau bemalt hatte. Die Fotos
sprechen für sich :-)
Zurück im Dorf in der Nähe der blauen Steine machte uns ein junger
Marokkaner in perfektem Deutsch darauf aufmerksam, dass in einem
Camping-Platz in der Nähe zwei Österreicher seien - und siehe da,
das Team "Austro-Schweiz" saß schon beim zweiten Bier
und begrüßte uns herzlich.
Auch auf dem Camping-Platz trafen wir einen deutschen LKW-Fahrer,
der eine Firma hat, die große 14-Tonnen-LKWs zu Wohnmobilen
umbauen. Herr Füss erzählte uns in großer Runde einiges aus dem
Nähkästchen eines LKW-Umbau-Profis und zu späterer Stunde (und
nach etwas Alkohol) packten dann einer nach dem anderen seine
Reisegeschickten aus.
Nachdem wir um 7:15 Uhr die Ersten waren, die ihre
Rallye-Auto gestartet haben, gab es den
ersten Foto-Cache zu absolvieren: Die höchsten Wasserfälle Marokko
mussten per Bild eingefangen werden, um unsere Anwesenheit dort zu
beweisen. Am Vorabend dachten wir noch, dass der Geo-Punkt einige
Kilometer weg sei, doch heute morgen war er dann auf einmal nur
ein paar hundert Meter weit weg. Wir packten unsere Drohne aus,
und begaben uns zu den berüchtigten Wasserfällen, die dann auch
gleich nach ein paar Metern Fußmarsch auftauchten.
Zurück beim Auto trafen wir Ronald und Robert vom Team
"Schwarzwald Buewä", die die Nacht in einer Herberge
direkt bei den Wasserfällen verbracht haben, und prompt wurden wir
zum Frühstück eingeladen. Auf der Dachterasse gab es ein
herrliches typisches Marokkanisches Frühstück mit Tee, Brot, Honig
und Orangen-Marmelade, mit wohl dem besten Ausblick der ganzen
Region :-)
Nach dem "gefunden" Foto-Cache und dem herrlichen
Frühstück ging es Richtung Marakkech. Gegen Mittag waren wir
bereits mitten in der Stadt, und saßen bei einem Tee vor der
großen Moschee, wo der Muezzin pünktlich um Mittag zum Gebet rief.
Gemeinsam mit den "Ostseeheringen" machten wir uns auf
die Suche nach dem dort versteckten Cache, der nur durch das Lösen
einer Reihe von Rätseln gefunden werden konnte. Über eineinhalb
Stunden (!) suchten wir ein spezielles Tor der Moschee Ben
Youseef, die mitten in den engen Gassen des großen Marktes
versteckt lag. Als wir die Hoffnung schon fast aufgegeben hatten
standen wir dann doch plötzlich dort, wo uns die Koordinaten
hinschickten. Zurück beim Auto, welches wir direkt bei der Moschee
geparkt hatten, starteten wir bei gefühlten 35 Grad Richtung
Camping-Platz, der ein paar Kilometer ausserhalb der Stadt lag.
Wir trafen dort viele andere Teams, waschten unsere Wäsche,
genossen eine kalte Dusche und fuhren pünktlich um 17 Uhr mit
einem großen Taxi-Bus gemeinsam mit 12 anderen Teilnehmern vom
Campingplatz Richtung Zentrum von Marrakech. Dort angekommen
sollten wir uns um 19 Uhr beim Stand 22 am großen Markt mit den
Organisatoren und anderen Teams treffen, doch wir konnten besagten
Stand 22 nicht finden! Auf der Suche zwischen den sehr lästigen
Stand-Schreiern, die mit allen möglichen Tricks versuchten, uns zu
ihrem Stand zu locken, trafen wir noch viele andere Teams, doch
keiner hat besagten Stand 22 gefunden! Klugerweise waren die
Marktstände auch nicht nach Nummer geordnet, sondern komplett
durcheinander in Mitten der riesen Menschenmenge, die den
abendlichen Musiker, Künstler und Straßengauklern z usahen. Als
uns dann der Geduldsfaden aufgrund von Hunger riss machten wir es
uns beim Stand 89 bequem, und bestellten quasi alles, was die
Herren zu bieten hatten. Wüstel, Fleischspieße, Couscous, Pommes,
Fisch, Kalamari, Klöße und gebratenes Gemüse wurde aufgetischt,
und wir aßen wie die Götter in Rom.
Nach geschlagenem Festmahl kam dann die Rechnung: 1200 Dirham für
4 Personen, dh. 120 Euro! Nachdem das erste Staunen über den hohen
Preis vorbei waren zitierten wir den Kellner nochmals her, um uns
die Rechnung erklären zu lassen. Bei der zweiten Rechnung kamen
dann plötzlich nur mehr 900 Dirham raus! Und als wir ihm
schlussendlich nur 800 gegeben haben, hat er sich trotzdem gefreut
wie wenn es Weihnachten wär! :-D
Der Markt war uns schnell zu hektisch, und so ließen wir den Abend
bei einem Spaziergang durch den Park neben der großen Moschee
ausklingen.
Der erste Morgen in Afrika begrüßte uns mit einem Frühstück mit
Blick auf das Meer :-) Wir tauschten eifrig Routenpläne mit
anderen Teams aus, ehe wir dann unseren Weg - etwas abseits der
"offiziellen" Route - starteten.
Doch zuerst war noch Geo-Caching angesagt: Ein Cache war in der
Nähe des Campingplatzes versteckt, und so machten wir uns rund 4km
vom Startpunkt weg auf die Suche nach einem alten römischen
Amphietheater nicht weit von der Straße. Nach einem kleinen
Spaziergang fanden wir es auch, und machten ein paar herrliche
Fotos! Beim Rückweg kam dann schon ein Marokkaner, und erklärte
uns, dass hier "no trespassing" sei, und wir den Zaun um
das Gelände doch nicht hätten ignorieren sollen ;-) Aber nach
zweimal Schulterzucken und lächeln waren er und Michael schon
Freunde, und er wünschte uns noch eine gute Reise.
Position des ersten Geo-Cache
Das alte römische Theater
Der Blick aus 120 Meter Höhe
Der Blick aus 120 Meter Höhe
Das Meer ist nicht weit :-)
Sebastian von den Ostseeheringen hofft auf eine Prinzessin
Die Route führte uns über ein sehr weitläufiges Hochpleatau, wo es
gefühlte 20 Kilometer geradeaus ging. Wenig Verkehr und noch
weniger Kurven machten uns möglich, die Geschwindigkeitsgrenzen
von Brunhilde auszutesten. Das Ergebnis
kann man am GPS-Tracker sehen.
Die nächsten Kilometer lernten wir dann auch, dass der Spruch
"Afrika ist anders" wohl vom Verkehr kommt - hier wird
gefahren, als ob die Straße eine Spur mehr hätte und Autos
unsterblich seien. Wir hatten dabei aber unseren Spass, und finden
das eher lustig als beängstigend :-)
Ein weiteres Merkmal von Marokko sind die nicht aufhören wollenden
Kreisverkehre: Gefühlte 50 dieser Verkehrs-technischen Weltwunder
haben wir an diesem Tag durchquert. Man merkt eben, dass Marokko
ein bisschen was mit Frankreich zutun hat/hatte.
Um 16 Uhr zeigte unser Navigationssystem noch rund 1 Stunde zum
Zielpunkt an. Michael kontrollierte nochmal die Koordinaten, und
bemerkte, dass Dominik den falschen See auf der Landkarte
angesteuert hat - das eigentliche Ziel (ein Campingplatz) war 4
Stunden weiter weg! Und so mussten wir eine spätabentliche
Rallye-Sonderprüfung einlegen! Und was für eine!!
Als wir nämlich schon rund 45 Kilometer vor dem Ziel waren, zeigte
das GPS noch immer über 1,5h Fahrzeit an, was irgendwie komisch
war. Ein näheres Betrachten der Landkarte zeigte eine Bergstrasse,
und geanu diese sollte uns soviel Zeit kosten. Leider war zu
diesem Zeitpunkt, obwohl wir viel auf flachem Terrain gefahren
sind, auch die Ölstandüberprüfungskontrolleuchte voll in Action,
und so machten uns die 45 km Serventinen auf der Landkarte etwas
Sorten.
Der Vorteil an spätabentlichen Nachtfahrten waren unsere
Scheinwerfer: Wir sahen die Strecke vor uns fast Tag-hell, und wir
konnten auch den Gegenverkehr schon aus Kilometern Entfernung
sehen. Und so mussten wir - um genügend Luft für den Kühler zu
bekommen und auch die Drehzahl für die Ölpumpe hochzuhalten - den
vollen Rallye-Attacken-Modus aktivieren :-)
Die letzten 30 Kilometer saßen also Michael mit zwei Handys und
darauf zwei Landkarten als Beifahrer, und Dominik als Renn-Fahrer,
auf einer echten Sonderprüfung, Rallye-Kommandos wie "in 100
Meter Serventine links - inklusive!
Gegen 21 Uhr haben wir dann auch das Dorf erreicht, wo der
Camping-Platz sein sollte. Doch auf der "Hauptstraße"
waren rund 200 Leute, die irgendwie lautstark geweint haben. Nach
10 Minuten löste sich die Menschentraube auf, und auf einmal sahen
wir, wo das Problem lag: Die Menschen versammelten sich um einen
Leichenwagen, und daher die troße Trauer.
500 Meter weiter fanden wir dann den beschriebenen Camping-Platz,
wo wir eigentlich dachten, dass wir sicher die einzigen sein
werden. Doch siehe da: Drei andere Teams waren schon dort, und
hatten die 45km Rallye-Strecke bereits mit gehörig Rum und Wein
gefeiert :-) Als dann um 00:30 Uhr ein weiteres (und für diesen
Tag letztes) Team am Camping-Platz eingetroffen ist, war die
Stimmung endgültig am Höhepunkt, und so wurden die
"Ostseeheringe" mit lautem Applaus begrüßt.
Zum ersten Mal auf der Rallye in einem
Zelt aufzuwachen war besser, als befürchtet: Wie auf den
Fotos von gestern
zu sehen war der Sonnenaufgang herrlich! Wir packten unser Zelt
ein, rollten die Schlafsäcke auf, und putzen uns mit Mineralwasser
die Zähne. Auch die anderen Teams waren schon in freudiger
Erwartung der Fährenüberfahrt nach Marokko.
Michael liest zur Sicherheit das Handbuch unseres Flitzers
Auch andere Teams sind schon eingetroffen
Die Wüstenpaddler
Die Dakarnators
Aussicht aus unserem Camping-Spot
Erste Problemchen unseres Golf III werden mit anderen Teams
besprochen
Man muss sehr genau schauen, bis man einen Fehler finden kann
;-)
Guten Morgen!
Überblick des Campingplatzes
Treffpunkt war 12:00 Uhr auf einem Parkplatz im Hafen von
Algeciras, wo die Bürokratie erledigt wurde und es ein Briefing
aller Teilnehmer durch die Organisatoren gab, damit wir auch alle
gut auf den Afrikanischen Kontinent kommen.
Die "Sachsenoldies" haben uns am Parkplatz darauf
hingewiesen, dass wir die Landkarte auf unserer Heckscheibe etwas
modifzieren müssen: Das Wort "Westsahara" sollten wir
besser mit etwas Klebeband abdecken, denn das mag man in Marokko
zwecks Grenz- und Gebietsstreitigkeiten nicht so sehr. Wir haben
die Karte einfach von Google Maps kopiert, daher haben wir uns da
eher weniger Gedanken drüber gemacht. Also etwas abkleben :-)
Pünktlich um 16:00 Uhr befuhren/betraten wir die das riesen
Fährenschiff, wo wir Brunhilde neben den
anderen Rallye-Autos am Fahrzeugdeck des Schiffes abstellten. Ein
paar Minuten später befanden wir uns schon in der Schlange vor dem
Marokkansichen Grenzpolizisten, der auf der Fähre Einreisestempel
verteile. Jeder bekam eine Nummer in den Pass gestempelt, die zur
Ein- und später Ausreise nötig ist. Pflichtprogramm waren dann
noch ein Gruppenfoto aller Rallye-Teilnehmer, und Selfies vor dem
"großen Berg" von Gibraltar. Schon ein paar Minuten nach
Abfahrt in Spanien sahen wir das Marokkansiche Festland, die
Distanz ist echt kurz!
Angekommen im Hafen von Tanger hüpften wir alle in unsere
Rallye-Flitzer und machten uns frohgelockt, aber auch ein wenig
angespannt, auf den kurzen Weg zum Marokkansichen Zoll. Angespannt
deshalb, weil wir eine Drohne dabei haben, die streng genommen in
Marokko verboten ist. Die Oraganisatoren der Rallye haben uns den
Tipp gegeben, sie gut zu verstecken, dann sollte das kein Problem
sein. Wir haben unsere DJI Spark in ihre Einzelteile zerlegt, und
in Wurfzelt, Schalfsack und Rucksack versteckt.
Zu diesem Zeitpunkt war unsere Drohne noch unsere größte Sorge,
doch das sollte sich schnell ändern.
Nach den 300 Metern zur Zollstation wurden wir an eben dieser von
den Grenzpolizisten angehalten. Alle Teams (rund 25 Autos) waren
im Konvoi unterwegs, standen also alle in zwei Reihen
hintereinander. Zufällig waren wir (und die
"Sachsenoldies") ganz vorne, und das war ein Problem.
Problem aus folgendem Grund: Die Grenzpolizisten waren natürlich
nicht ganz dumm, und haben sofort gefragt, was denn unter dem
Klebeband auf der Landkarte auf unserer Heckscheibe sei. Auch die
Sachsenoldies hatten selber eine Landkarte auf ihrem T4, wo ein
Aufkleber genau über Westsahara geklebt war. Aus uns
unergründlichen Gründen machte das offenbar die Grenzpolizisten so
wild, dass sie uns alle zum "Scanner" schickten.
Der Scanner ist ein großes "Röntengerät", wo ganze Autos
und Lastwagen durchleutet werden können. Auch die Organisatoren
waren etwas irritiert, kannten aber den Weg durch den Hafen (hier
noch im Niemandsland) zu besagtem Scanner.
Und so machte sich die ganze Kolonne auf den Weg zu der
angegebenen Scan-Station. Für uns Dakarnators, an diesem Punkt im
hinteren Drittel des Konvois, sahen die nächsten 2 Stunden aus wie
warten, doch später erfuhren wir, dass wir nicht nur gewartet
haben. Anscheinend sind wir alle auch beim Scanner angekommen, nur
der Scan-Bedien-Mensch wollte uns nicht scannen. Er schickte uns
zurück zum Zollpolizisten. Der hatte grade Schichtwechsel, und war
absolut überzeugt davon, dass wir scannen müssen. Also
alle wieder zurück zur Scan-Station, wo abermals ein Scan-Operator
die Nerven beim Anblick unserer tollen Rallye-Autos wegschmiss und
uns ohne Scan zurück zum Zoll schickte. Er war laut Erzählungen
der Teams weiter vorne in der Schlange soweit, selber zur
Zollstation mitzufahren, und dort dem Zöllner die Lange zu
erklären, verschwand dann aber unter mysteriösen Umständen in der
schon angebrochenen Dunkelheit der afrikanischen Nacht. Der
Zolltyp soll anscheinend wieder komplett ausgeflippt sein, und
schickte uns nun zum dritten Mal zum Scanner, jetzt aber zu einem
anderen. Dort angekommen fanden wir etwas motiviertere
Scanner-Menschen vor, die uns dann auch wirklich scannen wollten.
Hieß aber leider, dass wir wieder über eine Stunde auf unseren
Scan warten mussten, ehe dann je 3 Autos durchleuchtet wurden.
Kommentar gab es keinen, sondern nur einen Zettel mit einer
Nummer, die anscheinend den Zöllner zu interessieren hat.
In der Wartezeit auf den Scanner haben wir nochmals mit den
Organisatoren gesprochen, und entschlossen, den Aufkleber auf der
Heckscheibe etwas kreativ zu modifizieren, um auch später in
Marokko keine Probleme mit Polizei und Einheimsichen zu bekommen.
Auch zwei andere Teams nahmen Aufkleber ab, um die Marokkaner
nicht zu verärgern. Zumindest die halbe Distanz hat unser
Heckscheibenaufkleber durchgehalten ;-)
Modifikation unseres Aufklebers
Michael ist traurig
Auch die Sachsenoldies modifizieren ihren Boliden
Nach einer gefühlten Ewigkeit in der Schlange zum Scanner ging es
wieder zurück zum Zöllner, der so überfordert mit unserer Einreise
war, dass wir abermals über eine Stunde in einer Schlange nicht
beim, sondern vor dem Zoll warten mussten. Als dann - es war jetzt
schon nach 22 Uhr - auch noch einige Fährenschiffe mit
einheimischen Autos ankamen, war das Chaos fast perfekt. Die
Organisatoren haben offenbar stundenlang mit den Polizisten
disktuieren müssen, bis wir endlich
zum Zoll fahren durften, wo wir dann abermals 45 Minuten
lang warteten.
Eines der Problemchen war, dass wir drei
"Pritschenwagen" dabei hatten, die auf die Frage
"habt ihr Hilfsgüter dabei" leider mit "Ja"
geantwortet haben, und dadurch durch den Zöllner als LKW mit
Gütern eingestuft wurden. Ob die drei es auch später durch den
Zoll geschaft haben wissen wir (noch) nicht.
Angekommen in der Schlange am Zoll gab es die nächste
Herausforderung zu meistern: Wir waren das letzte Auto am Zoll,
alle vor uns waren etwas schneller durch. Als der Zöllner dann
endlich mit unserem erlösenden weißen Zettel, den wir später auch
für die Ausreise brauchen, angetanzt ist, kontrollierte er nochmal
das Kennzeichen, und merkte schnell, dass sein Kollege am
Fährenschiff dieses falsch abgeschrieben hat. Also zurück in sein
Wartehäußchen, neue Papiere ausstellen. 20 Minuten später kam er
abermals mit dem erlösenden Papier, und abermals hat sich ein
Marokkaner vertippt, nämlich er! Wieder 15 Minuten später und nach
dem dritten Versuch überreichte er dann Michael den nun endlich
korrekten Zettel mit den Worten "So Michael (Mikel),
you can go now :-)" in auch selber sichtlich erleichtertem
Tonfall. Es war zu diesem Zeitpunkt 11:45 lokaler Zeit, sprich
00:45 Uhr in Österreich, und die
Dakarnators schon etwas müde.
Das Pflichtprogramm war aber noch immer nicht vorbei: 300 Meter
nach dem Zoll gab es ein paar Container mit Banken und
Versicherungen, wo wir uns Geld (Diram) und eine KFZ-Versicherung
holten. Nach je 2 Versuchen bei 4 verschiedenen Bankomaten klappte
es dann beim 9ten Versuch endlich, und wir hatten 2000 frische
Diram in der Hand. Dann noch schnell 2000 von Euro-Bargeld
gewechselt, und wir waren flüssig :-) Die KFZ-Versicherung kostete
dann nochmal €92, was Dominik etwas spanisch (marokkansich?)
vorkam, denn zuvor getroffene Teams sagten irgendwas von €64!
Gleich wieder zurück zum Versicherungstypen und den etwas böse
angeschaut, stellt sich heraus, dass er allen anderen eine
Versicherung für 10 Tage, uns aber für 1 Monat verkauft hat! Nach
einem zweiten bösen Blick erklärte er sich aber bereit, unsere
Versicherung umzutauschen und wir bekamen unser Geld zurück.
Rund 20 Kilometer nach dem Hafen fanden wir dann eine große
Total-Tankstelle vor, wo wir Benzin und eine SIM-Karte für
Marokkansiches Mobilfunknetz kauften, um auch hier noch
Logbuch-Einträge machen zu können ;-) Auf dem Weg dahin trafen wir
leider schon das erste Team, welches abgeschleppt wurde, und auf
der Tankstelle warteten auch andere TEams noch auf die Pechvögel.
Eine Stunde später - 0:45 Marokkanischer Zeit, 1:45
Österreichischer Zeit - lagen wir dann erfolgreich im Zelt am
Campingplatz, der auch im Roadbook erwähnt wurde, und schliefen in
gefühlt 10 Sekunden tief und fest ein. Und die Drohne auch :-)
Nach einer sehr erholsamen Nacht in Valencia hat uns gleich um 8
Uhr früh der Frühverkehr in der Millionenstadt Valencia total
überrascht - alle wollen irgendwohin, und anscheinend alle in die
selbe Richtung wie wir ;-) Nach einer dreiviertel Stunde Kampf
gegen die spanischen Drängeleien um Spur und Platz kamen wir
endlich auf die Autobahn, um dann gemütliche 9 Stunden lang das
Ziel - ein Campingplatz rund 15 Minuten vor dem Fährenhafen in
Algeciras - zu erreichen. Bevor wir aber in den Morgenstress
gestartet sind haben wir unsere Drohne nocheinmal über Valencia
fliegen lassen, um den Sonnenaufgang für euch einzufangen :-)
Die grüne Terasse unserer Unterkunft
Valencia bei Nacht
Sonnenaufgang in Valencia
Brunhilde und Michael sind ready für die Abfahrt!
Andalusien
Ungeplanter Zwischenstopp...
...am Mars!
100 Meter über unserem Campingplatz
Irgendwo da drüben ist Marocco
Die Route war leider nicht sehr ereignisreich, ausser der absolut
schönen Landschaft Andalusiens. Leider haben wir aus dem Auto
keine guten Fotos machen können, da immer eine Leitplanke
dazwischen war, aber wir haben uns dafür alles gut gemerkt ;-)
Nach ein paar hundert Kilometer hat uns dann unser alter Freund,
die Motorölüberwachungslampe/-piepserl wieder an seine Anwesenheit
erinnert: Anscheinend schafft nach ein paar Stunden Fahrt die
Ölpumpe nicht mehr genug Druck, um den Sensor zufrieden zu
stellen. Nach Rücksprache mit dem Dakarnators Headquater zuhause
im Mühlviertel stand die Strategie schnell fest: Einfach einen
Gang runterschalten, und die gesteigerte Drehzahl bringt die Pumpe
wieder genügend zum laufen! Also fuhren wir den zweiten Abschnitt
der Etappe gefühlt ständig mit Vollgas, und das Problem hat sich
somit erledigt! Auch eine spätere Inspektion am Campingplatz vor
Algaciras hat das Konfidenzniveau in die motorischen Fähigkeiten
unseres Flitzers nicht getrübt.
Ein weiteres Problemchen könnte das Getriebe werden: Speziell im
1. und 2. Gang macht das Getriebe ein komisches Geräusch, doch
auch da können wir vorerst nicht's machen und fahren einfach
so weiter, als ob das alles geplant und Absicht wäre :-)
Spätestens der Hohe Atlas in Marocco wird zeigen, ob die
(verdrängten) Sorten gerechtfertigt waren (währen) oder ob
Brunhilde die Höhen der Marokkansichen Berge gut meistert.
Am Weg zum Etappenziel haben wir dann erstmals auch andere Teams
gesehen: Team XY, die zwei Tage vor Abfahrt bei ihrem speziell
umgebauten Hochdach-VW-T4 einen Motorschaden hatten, machen Bremse
und Kupplung des Ersatzwagens - ein Golf IV - leider jetzt schon
Problemchen. Mit gemütlichen 80 km/h haben aber auch sie es dann
zum Campingplatz geschafft.
Angekommen am Campingplatz, der auch im offiziellen Roadbook
erwähnt wurde, trafen wir weitere Teams, und verbrachten einen
ersten lauschigen Abend in Gesellschaft und die Nacht im Zelt.
Morgen geht's dann endlich zur Fähre, davor noch zum
Großeinkauf (Wasser, Bier und Lebensmittel), und dann zum
offiziellen Treffpunkt auf einem Parkplatz im Hafen von Algaciras
um 12:00 Uhr, wo sich alle Teams zur Überfahrt nach Marocco
versammeln.