Tag 8: Hoher Atlas, blaue Steine
Heute stand uns eine ganz besondere Etappe bevor: Die Überquerung des Hohen Atlas mit seinen endlosen Kurven und Serventinen :-)
Nach ein paar Hundert Kilometer Anfahrt ab Marrakech war es dann endlich soweit: Das große Gebirge lag kurz vor uns, und Brunhilde war bereit für die große Herausforderung! Michael startete am Steuer, und für die nächsten 80 Kilometer ging es bergauf, links, rechts, bergauf, rechts, rechts, bergauf, und das alles im absoluten Rallye-Modus, da wir ja die Drehzahl für die Befriedingugn unserer immer aktiven Ölpumpenkontrollüberwachungslampe benötigen. Die Kurven machten echt Spaß, und unser Auto meisterte die Steigungen perfekt!
In mitten der Berge suchten wir noch einen Geo-Cache (eine alte Moschee), und flitzen weiter bis zum Tizi-N-Test Pass auf 2100m Höhe, wo wir in einem kleinen Restaurant das Team "Austro-Schweiz" trafen und gemeinsam eine kalte Coca-Cola genossen.
So wie es hoch ging ging es dann auch wieder nach unten, was ein noch schönerer Anblick war. Wir machten kaum Pausen, und nach einer Zwischen-Ebene mit gefühlten 50km geradeaus ging es über den nächsten (etwas kleineren) Pass in endlosen Hügellandschaften auf perfekten Rallye-Straßen in der öden Mars-Landschaft.
Als wir dann schon rund 8 Stunden im Automobil-Strecken-Himmel waren kamen wir im Sonnenuntergang an den nächsten Geo-Cache, kurz vor dem Ziel für den Tag: Die berühmten "Blauen Steine", die ein französischer Künstler blau bemalt hatte. Die Fotos sprechen für sich :-)
Zurück im Dorf in der Nähe der blauen Steine machte uns ein junger Marokkaner in perfektem Deutsch darauf aufmerksam, dass in einem Camping-Platz in der Nähe zwei Österreicher seien - und siehe da, das Team "Austro-Schweiz" saß schon beim zweiten Bier und begrüßte uns herzlich.
Auch auf dem Camping-Platz trafen wir einen deutschen LKW-Fahrer, der eine Firma hat, die große 14-Tonnen-LKWs zu Wohnmobilen umbauen. Herr Füss erzählte uns in großer Runde einiges aus dem Nähkästchen eines LKW-Umbau-Profis und zu späterer Stunde (und nach etwas Alkohol) packten dann einer nach dem anderen seine Reisegeschickten aus.













































































