Tag 11: Ruhetag in Dahkla
Heute war Ruhetag angesagt: Vorräte auffüllen, Autos reparieren, entspannen und auf die kommenden Tage in der Wüste vorbereiten. Nach einem Briefing durch die Organisatoren um 10 Uhr, wo nochmals alles organisatorische für den kommenden Grenzübergang nach Mauretanien und die 5-6 Tage in der Wüste geklärt wurde, machten sich manche Teams auf in die berüchtigte "Werkstattstraße", wo einige Automechaniker ihr Glück an den alten Wagen versuchten.
Andere, so wie wir, machten sich zum Wasser- und Benzinkauf: 80l Wasser und 100l Benzin für die kommenden Tage wurden gekauft, da man in der Sahara pro Person rund 6l Wasser pro Tag trinken sollte. Nach erfolgreichem Einkauf genossen wir abermals eine Tashin zu Mittag, und verschlürften genüsslich einen Frucht-Cocktail, der offenbar aus 20% frischer Frucht und 80% reinem Zucker bestand. Als Nachmittagsbeschäftigung - Brunhilde war ja top fit und es gab (offiziell) nicht's zu reparieren - fanden wir in der Nähe des Camping-Platzes einen Quad-Verleih, wo wir sofort eincheckten und gemeinsam mit den "Ostseeheringen" eine einstündige Quad-Tour (27€!) buchten. Der Guide war sehr entspannt, und munterte uns zu übertriebenen Geschwindigkeiten und riskanten Manövern an, und wir waren begeistert :-) Wir tobten uns auf den Stränden von Dahkla mit unseren Gefährten aus, sprangen über Stock und Stein, und nahmen uns ein paar Souvenirs - Schrammen und Abschürfungen der etwas zu riskanten Manöver - mit nach Hause! Begeistert von diesem Adrenalin-Schub ging es direkt zurück zum Camping-Platz und rein in's etwas kühle Meer, um den Staub der Quad-Tour abzuwaschen.
Am Abend hatten dann die "Kirchhainer Wüstenfüchse" noch ein Zündproblem mit ihrem Golf IV, und Michael fuhr als "Dolmetscher" bzw. seelischer Beistand mit Ralf in die Mechanikerstraße in Dahkla, um das Problem zu beheben. 4 Stunden, 4 Zündkerzen und umgerechnet 4 Euro später waren sie wieder zurück am Camping-Platz, doch hatten sie die leckere Backerbsensuppe schon verpasst ;-)