Tag 3: Aufwachen auf einem Segelboot, Barcelona, Valencia
Für die Nacht auf heute haben wir uns via AirBnB eine besondere Übernachtungsmöglichkeit gegönnt - sehet selbst:
Per Zufall haben wir auf AirBnB ein Segelboot im Hafen von Martigues gefunden, welches zur Übernachtung angeboten wird. "Sofort buchen!" dachten wir uns, und haben das auch gleich gemacht! Nach spannenden eineinhalb Stunden kam dann die erfreuende Nachricht: Der junge, nette, alleinstehende Tanklastwagenfahrer, der statt einem Haus gebaut ein Boot gekauft hat, nimmt uns gerne für die Nacht an Bord! Er war sogar während der Nacht auf LKW-Fahrt, daher hatten wir die 2016 gebaute Segelyacht komplett für uns alleine!
Als alte Seemänner (Michael segelt seit 10 Jahren, Dominik seit 6 Monaten) haben wir uns natürlich pudelwohl gefühlt, und die ruhige Nacht in der Marina von Martigues genossen.
Heute morgen gab es dann das nächste Geschenk: Einen herrlichen Sonnenaufgang! Wir packten sofort unsere Drohne aus, um euch, liebe Leser, mit neiderfüllenden Bildern versorgen zu können :-)
Bevor wir dann zurück auf die Straße kamen mussten wir noch den abenteuerlichen Überstieg von Boot zu Steg überwinden, da die Yacht über einen etwas eigenwilligen Liegeplatz verfügte, und keine klassische Gangway hat. Wie auf den Fotos demonstriert haben wir dabei mehrere Male unser trockenes Gepäck riskiert, aber am Ende ging alles gut!
Nächstes Highlight der Route war Barcelona, und erklärtes Ziel ein Foto vor der berühmten, von Gaudi geplanten Kirche La Sagrada Familía, und danach eine klassische Paelle essen. Beides haben wir erfolgreich geschafft, und sogar noch einen Rundgang in der Marina von Barcelonella (oder Barcelonetta?) als Verdauungsspaziergang drangehängt.
Zurück im Auto haben wir unsere geplante Route etwas adaptiert: Nicht wie geplant nach Westen Richtung Madrid, sondern gen Süden nach Valencia soll uns Brunhilde bringen. Auch dort haben wir via AirBnB wieder eine schöne Unterkunft gefunden: Das Kinderzimmer im Penthouse eines netten Ehepaares mitten in Valencia!
Kurz nach 20:00 kamen wir in dem noblen Viertel der Stadt an, und checkten im 8ten Stock der riesigen, zugangsbeschränkten Wohnanlage ein. Nach einer 800-km-Tagesetappe, 10 Stunden im Auto, einem Abendspaziergang in Valencia und einer spätabendlichen Drohnen-Session (Fotos gibt's morgen) auf der Dachterrasse unserer Penthouse-Unterkunft fielen wir mit einer wohlverdienten Müdigkeit in die Kinderzimmer-Betten unserer Gastgeber :-)




































































































































































