Logbuch

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Brunhilde, oh du Schöne…


Ausgestattet mit neuen Stoßdämpfern, Achslagern und einem Wüstensandabweisenden Luftfilter wurde es Zeit, Brunhilde auch optisch auf die kommenden Strapazen vorzubereiten.

Zuerst stand eine gründliche Naßwäsche auf dem Programm, um danach mit Poliermaschine und Fingernagelfeile die Details zu überarbeiten. Mit vereinten Kräften (von Chef-Strategen Christian und Team-Chefköchin Anna) machte Brunhilde eine optische Verwandlung durch, die an diverse Naturwunder und Märchenerzählungen erinnern lässt.

Selbst Fritz, der uns Brunhilde nach treuem, 25-jährigen Dienst überlassen hat, wurde in diesen Momenten etwas neidisch, und musste sich hüten, seine damalige Entscheidung, diesen schönen Golf III für den guten Zweck herzugeben, nicht doch zu überdenken.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Nun ist Brunhilde perfekt für die hoffentlich zahlreichen Aufkleber unserer Sponsoren (Hinweis: Wir sind auf der Suche nach Sponsoren! ;-) ) vorbereitet!

Brunhilde, so schön wie am ersten Tag!

Ersatzteile Runde 2


Mit neuem Material ging am vergangenen Wochenende das fröhliche Schrauben in die zweite Runde! Diesmal an der Reihe: Neue Stoßdämpfer und Federn vorne, neue Achslager vorne und ein mehr als nötiger Luftfilter!

So kommt uns garantiert kein Sand in's Getriebe!

In der Premiumwerkstätte unseres Chef-Mechanikers Fritz haben wir selbstverständlich auch sämtliches Werkzeug und die nötigen Maschinen vorgefunden, um die heikle Prozedur des Achslager-Wechsels, geprägt von pressen und noch mehr pressen, durchführen zu können.

Man beachte auf Bild 4 die (nicht) vorhandene Sicherheitsausrüstung, bestehend aus Sicherheitsschuhen, Sicherheitsbrillen, genügend Abstand zu den gefährlichen Werkzeugen, und geeigneter Gehörschutz! Sicherheit steht im Team Dakarnators natürlich an erster Stelle! ;-)

Nach getaner Arbeit wurden wir mit einem Speckbrot, serviert von der Team-Chefköchin Anna, belohnt!

Erste Ersatzteile eingetroffen!


Nachdem wir schon erste Teile bestellt haben sind diese nun endlich eingetroffen! Sofort haben wir uns an die Arbeit gemacht, Brunhilde zu beglücken und ihr die Teile gleich näherzubringen.

Die ersten Erstazteile sind eingetroffen!

Neue hintere Stoßdämpfer und Federn, Radlager, ein Öl-Wechsel, sowie neue Öl- und Benzinfilter katapultieren unseren Flitzer in neue Stratosphären technischer Brillianz und Leistungsfähigkeit!

Leider haben am Ende die vorderen Stoßdämpfer nicht gepasst, und müssen daher zurück zum (etwas unseriösen, aber dafür günstigen) Webshop.

Trainings- und Strategielager Mittelmehr


Um uns auf die Strapazen der Rallye entsprechend vorzubereiten, die Strategie, mögliche Routen, Proviantvarianten, Sponsoren-Ideen und die Musiksammlung für die 7000 Kilometer nach Dakar und Banjul auszuarbeiten, und auch unsere körperliche Fitness zu testen haben wir uns auf ein geheimes Trainingslager - fernab von Mitteleuropäischer Zivilisation und moderner Bequemlichkeiten - begeben.

Die Anstrengungen dieser sehr intensiven Trainingswoche, zu der wir von unserem Betreuerstab von insgesammt 7 Personen (ohne Fahrer) begleitet wurden, sind in folgendem Bildausschnitt klar und deutlich erkennbar:

Fahrer Michael am Entwickeln einer Strategie

Diese Woche voller Fokus und harter Arbeit hat sich unserer persönlichen Einschätzung nach eindeutig gelohnt. Nach der Rückkehr sind wir tief in uns gegangen, haben auf unsere innerste Stimme gehört, und uns nach ihr richtend dazu entschieden, dieses intensive Vorbereitemanöver schnellstmöglich zu wiederholen - was man nicht alles für den guten Zweck auf sich nimmt! O:-)

Hebebühne eingetroffen, Schraubarbeiten begonnen


Was brauchen Profis wie wir, um Brunhilde in einen Rallye-Flitzer verwandeln zu können? Richtig: Eine Hebebühne :-D

Fritz hat sich, passend zu seiner neuen Garage, eine 3,5-Tonnen-1-Säulen-Hebebühne angeschafft, die wir nutzen werden, um Brunhilde quasi unter den Rock zu schauen und die nötigen Umbauarbeiten durchzuführen.

Die neue 3,5-Tonnen-1-Säulen-Hebebühne - unser OP-Tisch für [Brunhilde](/auto.html)

Nach einer ersten Inspektion des Unterbodens und des Fahrwerks sind wir positiv überrascht: Trotz ihres Alters von 25 Jahren macht die Alte Dame einen guten Eindruck, hat wenig Rost und wirkt sehr gepflegt. Nicht, dass wir an Fritz und seiner Fürsorge für sein (jetzt ehemaliges) Fahrzeug gezweifelt hätten ;-)

Eine erste Inventur hat ergeben, dass wir folgende Teile nachbestellen und umbauen müssen:

  • 4x Stoßdämpfer und 4x Federn: Hier werden wir ein paar Zentimeter Bondenfreiheit gewinnen können, da alte Federn grundsätzlich weicher sind als neue, und wir beim Einbau ein paar Distanzscheiben einbauen, um weitere 2-5 cm an Höhe gewinnen können.
  • Kleinteile: Radaufhängungs-Gummis, Öl-, Benzin- und Luft-Filter, Öl-Wechsel, Stromzeugs, ...
  • Gebrauchte Frontscheinwerfer: Das Auto soll ja auch aussehen wie ein echtes Rallye-Auto ;-)
  • 800x900x3mm Bodenplatte aus Alublech: Der Motorraum wird durch eine 3mm-starke Alublech-Platte geschützt.
  • 700x800x1mm Bodenplatte aus Alublech: Der Tank wird durch ein dünneres, 1mm-starkes Alublech vor Abschürfungen geschützt, da dieser aus Kunststoff ist und dies zu schlimmen Folgen führen kann.
Unsere Einkaufsliste

Im Anschluss an die Bestandsaufnahme haben wir unseren IIIer-Flitzer innen soweit wie möglich ausgeräumt, Sitze und Ersatzreifen (der absolut mickrig und somit unbrauchbar für uns ist) entfernt, und Brunhilde einer grundlegenden Innenreinigung (wahrscheinlich die erste in 10 Jahren :-P ) unterzogen. Nach dieser Reinigung ist unser Budget für die Reise sogar in's positive gerutscht - einge Euro-Cent, Schilling-Groschen, und die eine oder andere Slowakische Krone haben wir unter den Fußmatten und im Handschuhfach entdeckt ;-)

Zum Abschluss noch ein paar Bilder der Garage und des aktuellen Zustands des Autos:

Erste Testfahrt


Wie es sich für richtige Abenteurer gehört haben wir unser Rallyeauto natürlich „ausführlich“ getestet. Nach einer ordentlichen Erstinspektion wollten wir wissen wie „geländegängig“ Brunhilde nun wirklich ist?! Also ab ins Gemüse.

Leider war die Probefahrt unseren Vorstellungen nach etwas zu bald zu Ende – keine 500 Meter und vom Fahrwerk hinten links kam ein sehr unangenehmes stoßendes Geräusch.

Das Fazit: Der Stoßdämpfer ist gebrochen, eindeutig: Ölaustritt. Das fängt ja schon mal gut an. Zeit um das Auto aufzurüsten ;-)