Logbuch

Im Logbuch findest du alle Neuigkeiten während unserer Reisevorbereitung und nach Start der Rallye täglich direkt von der Strecke! Wenn du Updates per Email zu unseren Planungsarbeiten, den Modifikationen unseres Autos, Reise-Updates und News aus dem Dakarnators-Hauptquartier erhalten willst, dann trage dich einfach in unseren Newsletter ein!

Offizielle Dakarnators Abschiedsfeier


Bald ist es soweit: Die beiden Rennfahrer Michael 👨🏼‍🔧 u‍nd Dominik 👨🏻‍💻 machen sich in ihrem schicken Golf III auf in Richtung Dakar! 🏎 Als Teilnehmer bei der Rallye-Dresden-Dakar-Banjul 2017 treten sie die 8000-km-Reise nach Afrika an 🦁🚀

Die beiden Rallye-Fahrer Michael und Dominik

Bevor wir am Tag darauf starten, möchten wir dich gerne einladen, einen gemütlichen Abend mit uns zu verbringen an dem wir von der Planungsphase erzählen, das Auto präsentieren, Reisestories austauschen und die klügste Strategie beim Toilettengang in der Wüste Sahara diskutieren, bevor wir zwei dann 4 Wochen lang im Auto schlafen müssen 🙈💩

Hard facts
Datum Mittwoch, 8. November 2017, 18:30 Uhr MEZ
Ort Kulturtreff Bad in Tragwein
Koordinaten 48° 19' 44.7276'' N
14° 37' 14.0556'' E
Programm Fotos, Videos, Essen, Dankesworte,
Kurze Präsentation, Autobegutachtung,
Hüpfburg, Essen, Plaudern
Voraussetzungen Abenteuerlust, Hunger,
Tiefenentspanntheit

Highlights dieses Abends 🎁:

  • 🚗 Fotos und Videos der vergangenen Rallyes nach Dakar und Banjul
  • 🚕 Highlights der The Baatarnators und ihrer Mongol Rally 2014
  • 🚙 Unser Golf III namens "Brunhilde" mit satten 54 PS kann begutachtet werden
  • 🚌 Details zu Routenplanung, Packliste und bürokratischen Hürden auf dem Weg nach Banjul
  • 🚎 Hüpfburg
  • 🏎 Interessante Gespräche
  • 🚓 Für das leibliche Wohl ist gesorgt

Zur Planung haben wir auch ein Facebook-Event erstellt: Dakarnators Abschiedsfeier/Infoabend. Bitte trage dich dort ein, falls du Facebook benutzt, damit wir besser planen können 👼 Wir sind selbstverständlich auch per Email und Telefon (+43 699 8125 6265) erreichbar.

Wir freuen uns drauf, dass du im Kulturtreff Bad in Tragwein vorbeischaust, bevor wir am Tag danach unsere Reise mit der ersten Etappe zur Startlinie nach Dresden starten 🍻🏁

Pflicht-Punkte Visa und Impfungen


Als verantwortungsvolle Rallye-Teilnehmer, Boyfriends, Weltenbummler und Trotzdem-an-ihrem-Leben-hängenden Abenteuer haben sich Michael und Dominik den beiden wohl unangenehmsten, aufwändigsten und bürokratisch schwierigsten Hürden der Teilnahme an der Rallye Dresden-Dakar-Banjul gestellt: Den Impfungen und den benötigten Einreise- und Aufenthaltsgenehmigungen (Visa) für die Länder auf der Strecke nach Banjul.

Zuerst zum Gesundheitlichen: Sowohl Michael, als auch Dominik haben sich tapfer dem Thema Impfungen gewidmet, Termine bei Spezialisten vereinbart, und sich dann schlussendlich auch stechen lassen. Typhus, Hepatitis A+B, Tetanus, sowie Gelbfielber standen schlussendlich auf dem Programm - erfreulicherweise haben es beide überlebt :-)

Brav geimpft

Zusätzlich ist beim Besuch der Länder Senegal (Dakar) und Gambia (Banjul) auch das Thema Malaria ein wichtiges. Vollausgestattet mit Malarone-Tabletten und NoBite-Mückenspray werden die Stechmücken dem Team nix anhaben können!

Sicherheit geht vor!

Ein weiterer Pflichtakt ist das Besorgen der nötigen Einreise- und Aufenthaltsgenehmigungen für die Länder auf der Strecke. Glücklicherweise gibt es hier nur für Mauretanien eine Visa-Pflicht, die aber noch glücklichererweiser offenbar nicht wirklich in der Praxis umgesetzt wird. Auf der Webseite der Mauretanischen Botschaft in Berlin fanden wir einen Hinweis darauf, dass wir kein Visum im Vorhinein besorgen müssen, sondern es zwei (für das ganze Land nur zwei!) Stellen gibt, an denen man ein Visum direkt bei der Einreise beantragen kann: Flughafen Nouakchott oder am Grenzpunkt 55 Km nördlich von Nouadhibou.

Absolut modernes Webdesign der Mauretanischen Botschaft in Berlin

Da wir mit dem Auto anreisen werden wir den Grenzübergang im Norden von Nouadhibou nutzen, um dort das benötigte Visum zu beantragen.

Grenzübergang im Nirgendwo

Der erste Aufkleber!


Die Organisatoren der Rallye haben uns Aufkleber und eine Startnummer zukommenlassen:

795

Wir haben uns die Freude selbstverständlich nicht nehmen lassen und sofort mit der Beklebung von Brunhilde begonnen! Mehr davon zu sehen gibt es in den kommenden Wochen...!

Brunhilde wird immer schöner...

PS: Wer sein Logo (oder Gesicht? ;-) ) auf unserem Flitzer sehen möchte kann gerne Kontakt aufnehmen! Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Brunhilde ist im Himmel!


Nach konzentrierter Konsultation diverser Vorstudien zur Reise nach Dakar sind wir zum logischen Entschluss gekommen, Brunhilde mit etwas mehr Leichtfüßigkeit - oder besser Hochfüßigkeit - auszustatten.

Bodenfreiheit ist wohl eines der wichtigsten Kriterien, um in der Wüste von Marokko, den Tälern von Senegal und den endlosen Prärien von Mauretanien wohlbehalten auch dort anzukommen, wo man hin will.

Mit der Hilfe moderner Informationstechnologie (dem Internet) haben wir Ersatzteile für unsere Youngtime-Oldtimerin auftreiben können, und selbstverständlich prompt verbaut!

Unter Einsatz modernster Schweiß- und Klemmtechnologie aus Chefmechaniker Fritz's Garage gingen wir dieses abenteuerliche Vorhaben des Fahrwerkstausches mit Frohmut (und etwas Blauäugigkeit) an:

Nach dem Ausbau der alten Stoßdämpfer hatten wir einen genialen Ideenblitz: Nehmen wir doch den unteren Teil der alten Stoßdämpfer, und schweißen ihn mit besagtem Equipment an die neuen Stoßdämpfer, und gewinnen so ein paar wertvolle Centimeter Bodenfreiheit!

Gesagt, getan:

Stolz können wir nun das erreichte Ergebnis einer fantastischen Bodenfreiheit präsentieren:

Sponsor: Reifen Kneidinger


Ein weiterer hochkarätiger Unterstützer unterstützt uns mit einer kräftigen Unterstützung das Ziel in Banjul zu erreichen: Reifen Kneidinger in St.Valentin!

Die Herren und Damen des Reifencenters haben einen Schwachpunkt unserer Brunhilde erkannt und auch gleich Abhilfe geschafft: Drei Winterreifen auf Felge und eine zusätzliche Ersatzfelge! Somit braucht auch der spitzeste Stein mindestens 3 Chancen, uns von Dakar fernzuhalten!

Genug Gummi für die 8000km!

Ein Dank für die Unterstützung geht nach St.Valentin!

Ersatzteillager, Tankschutz


Wie es der Zufall so will stellt sich heraus, dass unser Chefmechaniker Fritz eine alte Cousine von Brunhilde im Garten rumstehen hat, die wir als Ersatzteillager für unseren Flitzer nutzen können!

Fahrer Dominik ließ sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen und beförderte das alte Stück mit Hilfe eines Traktors an's Tageslicht.

Das wichtigste Ersatzteil, welches wir durch diese Aktion erhofft haben, ist eine zusätzliche Hülle für den Benzintank - und somit doppelte Wandstärke. Unser „Überlebenselexier“ (Benzin) soll dadurch dort bleiben wo es hingehört, auch wenn der eine oder andere Stein das nicht so sieht. Alter Tank aufgeschnipselt, und auf den Tank von Brunhilde draufgeklebt - fertig! Auch Chefköchin Anna durfte sich mit einem Spruch auf der Innenseite der Tankhülle verewigen - sie nutzte diese einmalige und exklusive Chance nicht sehr erfolgreich, wie wir meinen ;-P

Der erste Test, ob der Tank auch noch funktioniert, wurde prompt von Fahrer Michael durchgeführt:

Fahrer Michael hat Durst

Sponsor: Red Bull


Mit gutem Beispiel voran: Der bekannte Energy-Drink Hersteller Red Bull glaubt an unser Vorhaben und steht völlig hinter uns – wir erreichen die Ziellinie quasi mit Flügeln. Somit sponserte er für unsere Abschiedsfeier (Termin und Ort wird noch bekanntgegeben!) 5x 24 Dosen pure Energie.

Genug Flügel bis nach Dakar!

Ein Dank für die Unterstützung geht nach Fuschl am See!

Unterbodenschutz


Wie jeder erfahrene Rallye-Fahrer weiß, ist das wichtigste Bauteil an einem Rallye-Auto der Unterbodenschutz!

Mit vereinten Kräften (Chefmechaniker Fritz, Hilfskraft Christian, Küchenchefin Anna, …) haben wir unserer Brunhilde eine sorgfältige Unterbodenplatte gebastelt. Mit einem 3mm Riffelblech unter der Achse kann uns die Wüste so gut wie nichts mehr anhaben. Hoffentlich!

Fazit: Wir konnten die Unterbodenplatte gar nicht ausreichend testen, da es in Österreichs Wäldern gar nicht so große Hindernisse gibt, um einen richtigen Einschlag auf die Spezial-Riffelblechplatte unseres höhergelegten Rallye Golfs zu erzeugen.

Nach getaner Arbeit hat uns Chefköchin Anna wieder köstlichst verköstigt - verdientermaßen, wie wir meinen!

Vorgeschmack auf Dakar


Auf dem Weg in ein erneutes „Trainingslager“ ans Mittelmeer erfuhr uns folgender Zwischenfall: Kurz vor Zagreb auf der Autobahn beschloss unser Ford Transit (Baujahr 2016, 24.470km) den Geist aufzugeben. Er streikte völlig bei der Gasannahme und somit rollten wir am Pannenstreifen aus. Bei v = 0 stellte sich der Motor automatisch ab. Neustart: Fehlanzeige. Mehrmals.

Gut, dass es eine Ford Mobilitätsgarantie gibt, dachten wir. Nach über 2 Stunden Zeitvertreib bei 38°C am Pannenstreifen kam dann mal der kroatische Abschleppdienst. Seine ersten Worte: „Heute nix Service, heute schlafen, morgen Service.“ Na Toll! Unser Auto wurde somit auf dem Autoklub Parkplatz abgestellt, welcher eher an einen Autofriedhof erinnert.

Uns blieb also nichts anderes übrig als eine Nacht in Zagreb zu verbringen. Mit Humor machten wir das Beste aus der Situation und erkundeten Zagreb - Abenteuer muss eben sein ;-)

7:30 nächster Morgen: Der Abschleppdienst macht sich mit uns auf dem Weg zur Ford Werkstätte. Soweit so gut. Als dieser sein OBD-Gerät anhängt um Fehlercodes auszulesen, mussten wir gleich mal feststellen, dass es sich hier nicht einfach um eine schlechte Laune des Autos handle: Probleme mit Einspritzsystem und Elektrik. Totalausfall. Das kann dauern.

11:45 kurz vor der Mittagspause: Das Auto halb zerlegt, aber immer noch keine neuen Erkenntnisse. Der Fordmechaniker erklärt uns nervös mit Hand, Fuß und ein paar Fetzen Englisch, dass es noch etwas dauern kann. In der Hoffnung, dass das Auto am Samstag darauf fertig ist, beschließt die Crew mit dem Leihauto weiter in den Urlaub zu fahren. Halt! Die Geschichte ist noch nicht zu Ende – Freitag, eine Woche darauf: Auto ist immer noch nicht fertig. Die benötigten Neuteile sind seitens Ford nicht lieferbar. Wir müssen somit den nächsten Flug nach Hause nehmen. Stand der Dinge als wir zu Hause sind: „Es kann noch 1 Woche bis 1 Monat dauern.“

Moral von der Geschicht: “Mit dem Ford fährst fort und mit dem Zug Flugzeug kommst heim.“

Gut, dass unsere Brunhilde vom Baujahr 92‘ sogut wie keine Elektrik besitzt. Somit können wir uns im November hoffentlich immer selbst helfen. In der Wüste sieht es mit Abschleppdienst bekanntlich schlecht aus ;-)